Dienstag, 16. März 2010

Stadt Rio muss Fussgänger im Gully entschädigen

Die Stadt Rio de Janeiro ist von einem Gericht dazu verurteilt worden, einem Fussgänger, der vor seinem Haus in einen Gully mit gebrochenem Deckel gefallen war und sich das Bein verletzt hatte, eine Entschädigung von 8.000 R$ (ca. 3.400 Euro) zu zahlen. Nach Ansicht des Gerichts ist die Stadt für den Unterhalt der öffentlichen Flächen verantwortlich und wenn jemand in einen defekten Gully fällt, muss die Stadt für die Schäden aufkommen.

20:02 - 15/03/2010 Jornal do Brasil
Rio terá que pagar R$ 8 mil a pedestre que caiu em buraco

Montag, 15. März 2010

US-Konsulatsangestellte in Mexiko erschossen

Am vergangenen Samstag fuhr ein Kleinbus mit texanischem Kennzeichen von El Paso kommend über die Grenze nach Ciudad Juárez in Mexiko. Kurz hinter der Grenze und vor den Augen vieler Grenzgänger eröffnete eine Gruppe Banditen das Feuer gegen den Wagen. Der Fahrer und seine Frau starben auf der Stelle. Das Fahrzeug geriet daraufhin auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit weiteren 2 Fahrzeugen. Unverletzt blieb in dem Fahrzeug ein 3 Monate altes Kind. Das Paar besass die US-Staatsangehörigkeit, die Frau arbeitete im US-Konsulat von Ciudad Juarez. Gleichzeitig zu diesem Vorkommnis wurde einige Strassen weiter ebenfalls ein US-Konsulatsangestellter in Ciudad Juárez ermordet.

15/03/2010 El Pais
El asesinato de estadounidenses en Ciudad Juárez "indigna" a Obama
Dura condena de EE UU a la muerte de tres personas vinculadas a su consulado

Ramallah bekommt eine Brasilienstrasse

Der brasilianische Präsident wird Israel und den besetzten Gebieten in Palästina einen Besuch abstatten. Am 17. März 2010 wird er in Ramallah in der Nähe des Sitzes der palästinensischen Verwaltung die "Brasilien-Strasse" einweihen.

Nota nº 120 - 12/03/2010 Brasilianisches Aussenministerium
Visita do Presidente Luiz Inácio Lula da Silva a Israel, Territórios Palestinos Ocupados e Jordânia - 15 a 18 de março de 2010

Sonntag, 14. März 2010

Ţinut Secuiesc votiert für Ungarisch

Die Lokalpolitiker der rumänischen, transsilvanischen Kreise Harghita, Covasna und Mureş haben beschlossen, dass Ungarisch jetzt die offizielle Sprache der "Ţinut Secuiesc" genannten Region, die sich für eine autonome Region innerhalb Rumäniens erklärt hat, sein wird. In Rumänien leben 1.434.377 Ungarn. Diese Zahl, die bei der Volkszählung 2002 festgestellt wurde, bedeutet, dass 6,6% der Bevölkerung Rumäniens ethnische Ungarn sind.

14 Martie 2010 Evenimentul Zilei
Maghiara, limbă oficială în secuime

Rio de Janeiro ist empört

Der Gouverneur von Rio de Janeiro, Sergio Cabral, regt sich über die von der Zentralregierung mit der "Emenda Ibsen" geplante Verteilung der Einnahmen aus den vor allem vor der Küste von Rio gefundenen Erdölvorräten auf, bei denen sich Rio benachteiligt sieht. Der Gouverneur hat deshalb unter dem Schlagwort "Gegen die Feigheit, in Verteidigung von Rio" zu einer grossen Protestveranstaltung aufgerufen. Desweiteren erklärte er, dass die Benachteiligung von Rio einer Art Lynchjustiz von Seiten der Zentralregierung entspreche. Die Protestveranstaltung soll am kommenden Mittwoch stattfinden.

21:16 - 13/03/2010 Jornal do Brasil
Cabral lança movimento de defesa ao estado e diz 'não' a Ibsen

Samstag, 13. März 2010

Provinz Sevilla setzt auf Jakobsweg

Die Provinzverwaltung von Sevilla will den Tourismus in der Region durch den Ausbau von Wanderwegen ankurbeln. Zu diesem Zweck soll der Pilgerweg nach Santiago de Compostela, der in der Provinz 71,2 km lang ist, neu gestaltet und für Wanderer und Radfahrer begehbar gemacht werden. Der Weg führt von Sevilla aus Richtung Norden in den Naturpark der Sierra Norte entlang der "Silberstrasse" (Vía de la Plata).

13.03.2010 - 05:01 Diario de Sevilla
Un paseo por el Camino de Santiago

Montag, 8. März 2010

Ostalgie: Rumänien ohne Carpaţi

In den Zeiten der Herrschaft der kommunistischen Partei wurden die Lungen der Rumänen mit dem Tabak der Zigaretten-Marken „Carpaţi”, „Snagov” und „Mărăşeşti” asfaltiert. Glücklicherweise hat das jetzt ein Ende. Da sich die Rumänen lieber mit amerikanischen Marken gesundheitlich schädigen lassen, muss jetzt die Traditions-Zigarettenfabrik (Fabrică de Ţigarete) in Sfântu Gheorghe schliessen. Heute hat der Gerichtsvollzieher die Fabrik wegen astronomischer Schulden stillgelegt.

Siehe auch: Marken-Ostalgie in Rumänien
08 Martie 2010 Evenimentul Zilei
„Carpaţi”, ultimul fum

Sonntag, 7. März 2010

Massenentlassungen im rumänischen Eisenbahnsektor

In den nächsten 2 Monaten sollen in 14 Gesellschaften des rumänischen Eisenbahnsektors 10.000 Menschen entlassen werden. Eine entsprechende Liste hat die rumänische Regierung jetzt beschlossen. Die Entlassungen erfolgen teilweise über Frühpensionierungen oder Abfindungen. Auf diese Weise soll die rumänische Staatsbahn reorganisiert und umstrukturiert werden.

07 Martie 2010 Evenimentul Zilei
Disponibilizări masive în sistemul feroviar. 10 mii de oameni pleacă

Erdrutsche in Rio de Janeiro

Heftige Regenfälle in Rio verursachten gestern Nacht Erdrutsche, bei denen 6 Personen ums Leben kamen. Zu Erdrutschen kam es in mehreren Vierteln von Rio de Janeiro.

10:05 - 07/03/2010 Jornal do Brasil
Sobe para seis o número de mortos por causa da chuva

Freitag, 5. März 2010

Kein Geld für Erdbebenvorsorge

Das kürzliche Erdbeben in Chile hat den Chilenen wieder einmal vor Augen geführt, wie wenig sie dem Umstand Rechnung tragen, dass sie in einer Region mit höchstem Erdbebenrisiko leben. Die 7 Seismologen, die das Land hat, konnten die Erdbewegungen nicht messen. "Noch heute können wir die Bewegungen in der Bruchzone nicht messen", erklärte Jaime Campos, Seismologe der Universität von Chile (Universidad de Chile). "Wir haben nicht genug Personal, um die Daten zu analysieren, weil das verhandene Personal mit der Installation von 40 Sensoren, die wir kürzlich aus Frankreich erhalten haben, beschäftigt ist. Deshalb muss der geologische Dienst der USA sich um die Erdbewegungen kümmern, aber die Lokalisierung der Epizentren habe dann eine Abweichung von bis zu 80 km und deshalb könne man sich auf diese Daten nicht verlassen."

5 de marzo de 2010 El Mercurio
La falta de equipos y especialistas devela la escasa conciencia sísmica en Chile