Dienstag, 14. September 2010

Rumänischer öffentliche Dienst will streiken

Der Führer der Gewerkschaft der öffentlichen Bediensteten in Rumänien (SNFP), Sebastian Oprescu, hat angekündigt, dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ab 27. September auf unbegrenzte Zeit streiken werden. Teilnehmen werden 34.000 Gewerkschafter aus 350 staatlichen Institutionen. Schwerpunkt ist der Streik bei der Finanzpolizei, aber auch in verschiedenen Ministerien.

Freitag, 10. September 2010

Papst als Wirtschaftsfaktor: Schnöder Mammon statt Gebete

Der Papstbesuch in Großbritannien steht unmittelbar bevor. Seinen Besuch wird der Papst am 16. September in Edinburgh beginnen. Welche Hoffnungen verbindet die Stadt mit diesem Besuch?

Der Präsident des Stadtrates erklärt es uns: "Dies ist eine ausgezeichnete Gelegenheit für Edinburgh, um auf der Weltbühne gesehen zu weden und die Stadt als einen exzellenten Ort für grössere Veranstaltungen herauszustellen. Während bereits viele Leute von Übersee Edinburgh's Qualitäten als ein Platz, um zu arbeiten, studieren oder Ferien zu machen, schätzen, so hoffe ich doch, dass ein paar Millionen den Papst bei seiner Ankunft im Vereinigten Königreich sehen werden und sich ermutigt fühlen, auch hierher zu kommen und die Stadt selbst zu erleben. Es ist unzweifelhaft ein herausragender Besuch und ich bin sicher, dass die Stadt wie üblich, die Gelegenheit nutzen wird."

Donnerstag, 9. September 2010

Rumänien lernt die Mülltrennung

In 16 rumänischen Städten wird heute eine Kampagne zur Mülltrennung gestartet. Im Rahmen der Kampagne werden die Bewohner dieser Städte über den Sinn und die Methoden der Mülltrennung informiert. Sie können an einem Wettbewerb teilnehmen, bei dem sie fünf wiederverwertbare Materialien benennen müssen. Hauptpreise des Wettbewerbs sind 50 Fahrräder. Seit dem Jahr 2005 ist Rumänien durch entsprechende EU-Richtlinien zur Mülltrennung verpflichtet. Sollte bis 2015 nicht eine bestimmte Quote für das Recycling erreicht werden, muss Rumänien eine Strafe von 200.000 Euro pro Tag für jedes nicht erfüllte Ziel bezahlen.

Mittwoch, 8. September 2010

Stierkampfverbot in Andalusien kommt voran

Das andalusische Parlament hat eine Volksinitiative zum Verbot von Stierkämpfen in Andalusien zugelassen. Die Initiative will das andalusische Tierschutzgesetz dahingehend verändern, dass Schaukämpfe, bei denen Stiere getötet oder gequält werden, verboten werden.
Die Initiative muss nun innerhalb von 4 Monaten 75.000 Unterschriften sammeln, damit es zu einer Volksabstimmung kommt.

Dienstag, 7. September 2010

Google-Suche "Trou du cul" führt zu Sarkozy

Das Wort "trou du cul" ist ein vulgäres französisches Wort, das bei uns ebenso vulgär mit "Arschloch" übersetzt werden kann. Wer heute in Frankreich das ominöse Wort bei Google eingegeben hat, sah mit Sicherheit die Facebook-Seite des französischen Staatspräsidenten als erste Treffer. Durch Verbindung eines Schlüsselwortes mit einer Internetadresse kann die Trefferquote wie in diesem Fall für eine bestimmte Adresse vervielfacht weden. Diese Art des Protestes scheinen einige Gruppen der französischen Internet-Nutzer angewendet zu haben.

Montag, 6. September 2010

Robert Burns soll Museum bekommen

Der schottische Nationaldichter Robert Burns soll ein neues Museum bekommen. Die schottische Regierung hat beschlossen das Projekt mit £1,084 Millionen Pfund zu unterstützen. Das Museum soll am Geburtsort von Robert Burns in Alloway errichtet werden. Es soll am 1. Dezember 2010 eröffnet werden.

Botschafternachwuchs nennt sich "Attas"

"„Attas unterwegs“ - Internettagebuch aus der Ausbildungsstätte" nennt sich ein Beitrag von Auszubildenden des höheren Dienstes auf der Webseite des Auswärtigen Amts. Ganz undiplomatisch hat der Nachwuchs des AA damit keine Bedenken, eventuell von unbedarften Bürgern mit dem viel bekannteren "Mohammed Atta" und seinem Selbstmordkommando verwechselt zu werden. Unsere "Attas" hatten sich nicht New York, sondern Brüssel zum Ziel auserkoren und gerechtigkeitshalber muss man hinzufügen: Zum Lernen, nicht zum Töten.

Samstag, 4. September 2010

Regierungsumbildung in Rumänien

In Rumänien wurde die Regierung umgebildet. Mehrere Minister wurden entlassen, unter anderem Finanzminister Sebastian Vlădescu. Aus Anlass der Einführung der neuen Minister, erinnerte Staatstpräsident Traian Basescu die Regierung daran, dass "die Austeritätspolitik für alle gilt". Alle Mitglieder der Regierung sollten Sparkurs vertreten und den Rumänien auch erklären.


Aus ihren Ämtern entlassen wurden Finanzminister Sebastian Vlădescu, Arbeitsminister Mihai Şeitan und Landwirtschaftsminister Mihail Dumitru, während Transportminister Radu Berceanu, Kommunikationsminister Gabriel Sandu und Wirtschaftsminister Adriean Videanu es kurz vor der Abstimmung vorzogen, ihre Ämter zur Verfügung zu stellen − Videanu verlautbarte, sich fortan der Geschicke der Partei annehmen zu wollen, während über Berceanus und Sandus Zukunftspläne derzeit noch nichts bekannt ist.

Donnerstag, 2. September 2010

Kronstadt mausert sich

Die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien (ADZ) berichtet, dass sich die Stadt Kronstadt (rumänisch: Brasov) immer grösserer Beliebtheit bei den Tourisen erfreut. Neben mittelalterlichen Wehranlagen und der Schwarzen Kirche freuen sich die Besucher über immer mehr zunehmende Fußgängerzonen und die neuen Straßencafés. Man hört Griechisch, Französisch, Hebräisch, Englisch, Deutsch sprechen.  Allgemein sind die ausländischen Touristen und auch die einheimischen Ortsfremden von dem Stadtbild und der unmittelbaren Umgebung begeistert. Kürzlich wurde in einer Umfrage, die von einer zentralen Tageszeitung durchgeführt wurde, Kronstadt zur „traumhaften Stadt“ unter den ersten 15 Großstädten des Landes gekürt.

Mittwoch, 1. September 2010

Rumänien wird den Kosovo nicht anerkennen

Der rumänische Staatspräsident Traian Basescu hat heute die jährliche Botschafterkonferenz der rumänischen Diplomaten in Bukarest eröffnet. Anlässlich der Eröffnungsrede erklärte er, dass Rumänien den Kosovo nicht als unabhängigen Staat anerkennen werde. Die kürzliche Entscheidung des Internationalen Gerichtshof in Den Haag sei nicht fundiert genug. Damit reagierte er auf einen Anruf des deutschen Aussenministers Westerwelle, dass die Staaten der Europäischen Union, die den Kosovo noch nicht anerkannt hätten, jetzt die Realitäten anerkennen sollten.