Die Disziplinarkommission des spanischen Radsportverbandes hat einen Rückzieher gemacht. Statt einer einjährigen Doping-Sperre für den Tour-de-France-Sieger Alberto Contador hat sie ihn jetzt von den Dopingvorwürfen freigesprochen. Der provisorisch gesperrte Contador kann damit ab Morgen wieder Radrennen fahren. Für einen Freispruch für Contador hatten sich auch mehrere hochrangige spanische Politiker ausgesprochen.
La federación española absolverá a Alberto Contador
Montag, 14. Februar 2011
Sonntag, 13. Februar 2011
Schweizer Haushalte bleiben waffenstarrend
Volk und Stände der Schweiz lehnten heute die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» klar ab. Damit sollte eine Pflicht zur Abgabe der Waffen nach Ableistung des Wehrdienstes geschaffen werden. Nur in der Westschweiz und in städtisch geprägten Kantonen stiess die Volksinitiative der Linken auf Zustimmung.
1'395'806 oder 56,3 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sagten Nein. Nur 1'083'161 Stimmberechtigte oder 43,7 Prozent legten bei einer vergleichsweise hohen Stimmbeteiligung von über 49 Prozent ein Ja in die Urne.
Die Schweizer Bürger sind damit in Mehrheit der Meinung, dass sie keinen Schutz vor Waffengewalt brauchen.
Nein zur Waffeninitiative: So tief war der Stadt-Land-Graben selten
1'395'806 oder 56,3 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sagten Nein. Nur 1'083'161 Stimmberechtigte oder 43,7 Prozent legten bei einer vergleichsweise hohen Stimmbeteiligung von über 49 Prozent ein Ja in die Urne.
Die Schweizer Bürger sind damit in Mehrheit der Meinung, dass sie keinen Schutz vor Waffengewalt brauchen.
Nein zur Waffeninitiative: So tief war der Stadt-Land-Graben selten
Freitag, 11. Februar 2011
Präsident lässt sich teure Anzüge schenken und Staatsanwalt hat etwas dagegen
Die Staatsanwaltschaft zur Bekämpfung der Korruption in Spanien hat heute vor dem Untersuchungsrichter eine Klage gegen den Präsidenten der Autonomie Valencia, Francisco Camps, eingereicht. Camps habe sich erwiesenermassen Anzüge und sonstige Präsente im Wert von 14.021 Euro schenken lassen und sich damit der fortdauernden Bestechung schuldig gemacht. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Geldstrafe von 41.250 Euro für Camps.
Siehe auch:
Preisträger José Antonio Hernández zum Gürtel-Skandal
Gürtel reisst die Maske ab
El fiscal acusa a Camps de un delito continuado de cohecho por aceptar regalos por valor de 14.021 euros
Siehe auch:
Preisträger José Antonio Hernández zum Gürtel-Skandal
Gürtel reisst die Maske ab
El fiscal acusa a Camps de un delito continuado de cohecho por aceptar regalos por valor de 14.021 euros
Mittwoch, 9. Februar 2011
Piñera dank Wikileaks aufklärungsbereit
Der chilenische Präsident Sebastián Piñera kündigte an, dass seine Regierung mit einer Strafklage in einem Prozess zur Aufklärung des Todes des ehemaligen Präsidenten des Landes, Eduardo Frei Montalva, im Jahre 1982 auftreten wird. Es soll untersucht werden, ob Frei Montalva von der Pinochet-Diktatur ermordet wurde.
Die Ankündigung erfolget ein Tag, nachdem die spanische Zeitung "El Pais" den Wortlaut eines von Wikileaks veröffentlichten Berichts der USA-Botschaft in Chile veröffentlicht hatte, der anzweifelte, dass die Todesursache irgendwann herausgefunden wird. Im Bericht der Diplomaten wird auch mitgeteilt, dass während der Diktatur verschiedene Politiker der Opposition teilweise mit chemischen und biologischen Substanzen umgebracht wurden.
Chile: Piñera anuncia querella por muerte de Frei Montalva
Die Ankündigung erfolget ein Tag, nachdem die spanische Zeitung "El Pais" den Wortlaut eines von Wikileaks veröffentlichten Berichts der USA-Botschaft in Chile veröffentlicht hatte, der anzweifelte, dass die Todesursache irgendwann herausgefunden wird. Im Bericht der Diplomaten wird auch mitgeteilt, dass während der Diktatur verschiedene Politiker der Opposition teilweise mit chemischen und biologischen Substanzen umgebracht wurden.
Chile: Piñera anuncia querella por muerte de Frei Montalva
Montag, 7. Februar 2011
Man kann wieder rasen in Barcelona
Die konservativen Katalanen von der CiU hatten es für den Fall eines Wahlsiegs versprochen: Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h auf den Autobahnen im Großraum Barcelona wird wieder fallen. Heute Morgen sind die Schilder entfernt und durch Schilder mit Beschränkungen auf 100 oder 120 km/h ersetzt worden. Trotzdem herrscht im Moment große Verwirrung. Wegen der momentanen hohen Luftverschmutzung in Barcelona soll die Geschwindigkeitsbeschränkung beibehalten werden, bis sich die Situation wieder bessert.
Trànsit retira las señales de 80 km/h pero el límite se mantiene por la contaminación
Trànsit retira las señales de 80 km/h pero el límite se mantiene por la contaminación
Sonntag, 6. Februar 2011
Weitere Favelas erobert und Fahne gehisst
Spezialkommandos der Polizei von Rio de Janeiro eroberten dieses Wochenende die von der Drogenmafia beherrschten Favelas Catumbi, Estácio und Santa Teresa zurück. Ein Spezialkommando hisste auf den Hügeln die brasilianische Flagge. Die Flaggenhissung soll ein Zeichen für den endgültigen Sieg über die Drogenbanden setzen. Heute, Sonntag, hofft man noch die letzte Favela auf dem Morro do São Carlos zu erorbern und auch dort die Flagge zu hissen.
Bope hasteia bandeiras para comemorar a ocupação de favelas
Bope hasteia bandeiras para comemorar a ocupação de favelas
Samstag, 5. Februar 2011
Costa Rica feiert Bananen-Abkommen
Costa Rica feierte die Ratifizierung des Bananen-Abkommens zwischen den lateinamerikanischen Staaten und der Europäischen Union durch das Europaparlament. Das Abkommen sieht die progressive Senkung der Zölle von 176 auf 114 Euro pro Tonne für die Einfuhr von Bananen nach Europa vor. "Wir feiern die Zustimmung zum Bananen-Abkommen durch das Europaparlament. Durch die Ratifizierung wurde einer der bittersten Streite in der Handelsgeschichte beendet", erklärte die Ministerin für Außenhandel von Costa Rica, Anabel González.
Costa Rica celebra ratificación de acuerdo sobre banano en Parlamento Europeo
Costa Rica celebra ratificación de acuerdo sobre banano en Parlamento Europeo
Donnerstag, 3. Februar 2011
Hilfsfonds für Bedürftige geplündert, um Papstbesuch zu bezahlen
Die britische Regierung steht unter Beschuss. Gemäß einem Bericht, der heute von der Parlamentskommission für Internationale Entwicklung veröffentlicht wurde, war der Staatsbesuch von Papst Benedikt XVI in Großbritannien aus Mitteln finanziert worden, die dem Fonds für internationale Hilfe entnommen wurden. Die Mittel des Fonds waren in erster Linie zur Armutbekämpfung gedacht. Der Bericht hat in Großbritannien eine Welle der Empörung ausgelöst. Der Papstbesuch musste aus öffentlichen Mitteln bezahlt werden, weil er zumindest teilweise ein Staatsbesuch war.
Aid budget used to pay for Pope's visit
Aid budget used to pay for Pope's visit
Mittwoch, 2. Februar 2011
Spanien: Der Sozialpakt steht
Die Bemühungen der spanischen Regierung um einen Sozialpakt, der zwischen der Regierung, den Unternehmern und den Gewerkschaften abgeschlossen werden sollte, waren erfolgreich. Laut Ministerpräsident Zapatero ist der Pakt eine Botschaft des Vertrauens an Spanien und die Europäische Union. Im Sozialpakt ist Einigung zu einer Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre sowie um Verlängerung der Anrechnungszeiten erzielt worden. Zudem wurde ein Sofortprogramm gegen die Jugendarbeitslosigkeit beschlossen.
Zapatero: "El pacto es un mensaje de confianza a España y la UE"
Zapatero: "El pacto es un mensaje de confianza a España y la UE"
Dienstag, 1. Februar 2011
Londrina fürchtet sich vor Dengue
Die südbrasilianische Stadt Londrina hat den Notstand ausgerufen, da eine Dengue-Epidemie befürchtet wird. In diesem Jahr wurden bereits mehr als 144 Erkrankungen in der Stadt gezählt. Die Ausbreitung der Krankheit wird durch die heftigen Regenfälle der letzten Zeit gefördert. Die Massnahmen reichen von Verstärkungund Koordination des Krankenhauspersonals sowie dem Einsatz von Sprühwagen, mit denen die übertragende Mücke "Aedes aegypti" bekämpft werden soll.
Siehe auch:
Itabuna führt in der Dengue-Liga
Londrina anuncia ações após decretar emergência por dengue
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Itabuna führt in der Dengue-Liga
Londrina anuncia ações após decretar emergência por dengue
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