Freitag, 15. April 2011

Chile wird von seinen Nachbarn beklagt

Nachdem bereits Peru Chile wegen Grenzstreitigkeiten vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag verklagt hat, will jetzt auch Evo Morales, Präsident von Bolivien, die bisher laufenden Verhandlungen mit Chile über einen Zugang zum Pazifik abbrechen und gegen Chile beim IGH klagen. Bolivien hatte seinen Zugang zum Meer vor 132 Jahren in einem Krieg gegen Chile verloren. Chile ist bereit, Bolivien einen Zugang zum Pazifik zu erlauben, aber ohne dafür Souveränitätsrechte abzugeben. Das reicht Morales nicht. Morales hat sich dieser Tage für den Abbruch der Verhandlungen der Unterstützung von 5 seiner Vorgängern im Amte, die er bisher als Verbrecher beschimpft hatte, versichert.

Bolivia: Morales pide ayuda contra Chile a expresidentes que ha intentado encarcelar

Donnerstag, 14. April 2011

Europäischer Gerichtshof verurteilt Spanien wegen Umweltsünden

Der Europäische Gerichtshof hat Spanien am Donnerstag verurteilt, weil es die Umweltvorschriften der Europäischen Union bezüglich der Klärung von Abwassern nicht erfüllt. Die Europäische Kommission hatte geklagt, weil Spanien der Pflicht, Kläranlagen zu bauen, in vielen Ortschaften bisher nicht nachgekommen ist. Die Auflagen hätten bis 2000 erfüllt werden sollen. Unter anderem verfügen folgende Orte noch nicht über eine adäquate Kläranlage: Arenys de Mar, Pineda de Mar, A Coruña, Vigo und Santiago (Galizien) und Gijón (Asturien).
 

Mittwoch, 13. April 2011

Das IPad kommt demnächst vom Amazonas

Die chinesische Firma Foxconn will in der Freihandelszone von Manaus am brasilianischen Amazonas Laptops, Tablet PC's und Mobiltelefone herstellen. Unter anderem soll dort auch das IPad2  der Firma Apple hergestellt werden. Aus diesem Anlass will Foxconn 12 Milliarden US$ in Brasilien investieren. Die Firma besitzt bereits 5 Produktionsstätten in Brasilien und beschäftigt 5.700 Personen. Die neue Investition soll nach brasilianischen Erwartungen 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen, davon 20.000 Ingenieursstellen.


Chineses vão produzir o iPad no Brasil

Montag, 11. April 2011

LOL wird in Oxford geadelt

Die Abkürzung "LOL" stammt aus der Internet-Welt und steht für "laughing out loud" (brüllen vor Lachen). Die Abkürzung ist jetzt in die Bibel der englischen Sprachen, das "Oxford English Dictionary"aufgenommen worden. Das "Oxford English Dictionary" definiert den Begriff wie folgt: "Ein Wort aus der Sprache der elektronischen Kommunikation, das "ha, ha" bedeutet. Es soll die Aufmerksamkeit auf einen Witz oder humoristische Erklärung lenken und einen Zustand der Erheiterung ausdrücken."

Why did LOL infiltrate the language?

Freitag, 8. April 2011

"Magiunul de prune Topoloveni" ist europäisches Qualitätsprodukt

Das rumänische Plaumenmus mit dem Namen "Magiunul de prune Topoloveni" wurde jetzt als europäisches Qualitätsprodukt mit Herkunftsbezeichnung registriert. Es ist das erste Nahrungsmittel aus Rumänien, das diese Registrierung erreichen konnte. Das Rezept für das Plaumenmus gibt es seit 1914. Das Produkt wird in der Periode vom 15. August bis 15. Oktober aus auserlesenen Pflaumen in einer kleinen Fabrik mit 25 Beschäftigten in Topoloveni zubereitet. Fast die ganze Produktion wird nach Österreich und Deutschland geliefert.


A fost înregistrat primul produs alimentar românesc de calitate europeană.

Donnerstag, 7. April 2011

Mann erschiesst in Rio de Janeiro 11 Schüler

Heute morgen ging ein 24 Jahre alter Mann im Stadtteil Realengo von Rio de Janeiro in die  öffentliche Schule Tasso da Silveira. Zeugen erklärte er, dass er - Ex-Schüler der Schule - eine Rede halten wolle. In einem Schulzimmer zog er aber 2 Revolver und schoss auf die Schüler. 11 Schüler wurden getötet, 17 sind verletzt. Anschließend erschoss er sich selbst. Er soll der Vater einer Schülerin der Schule gewesen sein, die Ärger mit ihren Mitschülern hatte. In einem Abschiedsbrief gab er an, dass er AIDS-krank sei. Auch sollen wirre Sätze in dem Brief stehen, die von fundamentalistischen islamischen Internetseiten inspiriert sein sollen.

Homem invade escola na Zona Oeste do Rio e deixa mortos

Mittwoch, 6. April 2011

Streiken für billigen Strom

Die Beschäftigten und Pensionäre von EDF und GDF Suez in Frankreich werden morgen in ganz Frankreich die Arbeit niederlegen. Sie streiken für die Beibehaltung ihrer Sondertarife für Strom und Gas. Von diesen Sonderbedingungen profitieren ungefähr 300.000 Beschäftigte der beiden Energie-Unternehmen. Die Ermässigungen liegen bei 5 bis 10% gegenüber den normalen Tarifen.

Energie: grèves et manifestations en France pour défendre le tarif agent

Dienstag, 5. April 2011

Super-Institut geht die Umweltprobleme an

In Schottland wurde ein Forschungsinstitut auf den Weg gebracht, das die BBC als "Super-Institut" bezeichnet. Forschungsgebiet sind die globalen Themen Nahrung, Energie und Umweltschutz. Das "James Hutton Institute" wird 600 Wissenschaftler, Forscher und Verwaltungspersonal haben. Es soll das erste seiner Art in Europa sein. Die Forschungseinrichtung ist durch die Zusammenlegung des Land Use Research Institute in Aberdeen und des Scottish Crop Research Institute (SCRI) entstanden und wird seinen Forschungsschwerpunkt in Landwirtschaft und Umweltwissenschaft haben.

Scottish research 'super institute' launches

Sonntag, 3. April 2011

Schweiz: Einwanderer rauswerfen um Atomkraftwerke zu schließen

Die Schweizerische Volkspartei (SVP) ist eine Partei mit kräftigem Rechtsdrall und repräsentiert mit ihren Wahlresultaten ein gutes Drittel des Schweizer Stimmvolkes. Ihre Spezialgebiete sind Heimattümelei und das Schüren von Vorurteilen gegen Ausländer. In der Atompolitik hatten ihr die letzten Geschehnisse in Japan die Sprache verschlagen. Jetzt haben sie endlich den Schuldigen gefunden. Der "Tagesanzeiger" berichtet: "Erstmals äussert sich die SVP mit konkreten Vorschlägen zum Atom-Ausstieg: Ohne die Zuwanderung der letzten Jahre könnte sich die Schweiz bereits heute das AKW Mühleberg sparen, sagt die SVP der Zeitung «Der Sonntag»."

Die SVP klinkt sich in die Atomdebatte ein

Samstag, 2. April 2011

In Rio explodieren Gulli's

Gestern ist in Rio de Janeiro im Stadtteil Copacabana ein Gully explodiert. 2 Taxis wurden beschädigt und 5 Menschen verletzt. Der Direktor der Elektrizitätsgesellschaft "Light" bestätigte, dass ein unterirdischer Transformator explodiert war. Die Gesellschaft vermutet einen Terrorakt oder Vandalismus dahinter und rechnet mit weiteren Vorfällen. 2.000 von 4.000 von Rio's unterirdischen Transfomatoren sollen defekt sein. "Light" will jetzt aber umgehend die defekten Transformatoren austauschen.

Light admite que novas explosões podem acontecer no Rio