Montag, 11. Juli 2011

Marina will es ohne die Grünen probieren

Marina Silva, die bei den letzten brasilianischen Präsidentschaftswahlen für die brasilianischen Grünen (PV) einen Achtungserfolg errrungen hatte, hat bestätigt, dass sie die PV verlassen wird. Sie hält noch offen, ob sie für die Präsidentschaftswahlen 2014 wieder kandidieren wird. Ob sie eine neue Partei gründen wird, wird sie im nächsten Jahr entscheiden.

Siehe auch:
Der Kampf des Dreigestirns um die Präsidentschaft


Marina confirma saída do PV e deixa novo partido para 2012

Sonntag, 10. Juli 2011

In den Anden haben Kinder bis 2019 nur noch halb soviel Hunger

Die Arbeits- und Sozialminister der Länder Bolivien, Kolumbien, Equador und Peru haben sich heute bei einem Treffen in Lima darauf geeinigt, die Unterernährung der Kinder und die Gewalt gegen Frauen bis 2019 zu halbieren. Der Beschluss ist nun Teil des Andenpaktes zur sozialen Entwicklung. Das Treffen fand statt, weil die Andengemeinschaft (Comunidad Andina)  ihren 50. Geburtstag feiert.



Países andinos se comprometen a reducir a la mitad la desnutrición al 2019

Freitag, 8. Juli 2011

Gulli's in Rio geben keine Ruhe

Am vergangenen Montag sind im Zentrum von Rio de Janeiro wieder vier Gulli's explodiert. Sachverständige der Elektrizitätsgesellschaft und der Stadtverwaltung haben bei einer Inspektion festgestellt, dass in weiteren 9 Gulli's in der Straße "Rua da Assembleia" eine hohe Gaskonzentration herrscht. In 5 davon besteht eine unmittelbare Explosionsgefahr. Die Suche nach unterirdischem Explosionpotential soll jetzt auf die Copacabana ausgeweitet werden.

Siehe auch:
In Rio explodieren Gulli's


Perícia do Crea-RJ: cinco bueiros estão prestes a explodir no Centro

Donnerstag, 7. Juli 2011

Englische Fußballfans sauer auf BBC

Die Weltmeisterschaft der Frauen im Fußball ist für die BBC - Gewaltigen zweitrangig. Das kommende Viertelfinalspiel des englischen Teams gegen Frankreich wird nur in einem interaktiven BBC-Kanal gesendet. Einflussreiche Gruppen und Abgeordnete machen jetzt Druck auf die BBC, das Spiel auf einem terrestrischen Kanal zu übertragen. In manchen Bereichen scheint die BBC ein eingerosteter Haufen zu sein, wenn man die Begründung liest: "Die BBC sagte, dass sie vertraglich verpflichtet ist, das Scottish Golf Open in BBC 1 zu zeigen und sie hat eine althergebrachte Politik, kein Sport auf beiden Hauptkanälen gleichzeitig zu zeigen. Deshalb ist es ihr nicht möglich das Fußballspiel auf einem linearen Kanal zu zeigen. Zum Zeitpunkt des Anpfiffs, 17 Uhr englischer Zeit, würden BBC3 oder BBC4 noch nicht senden".
Hallo BBC, aufwachen, in welchen Zeiten leben wir denn?

BBC under pressure to show women's World Cup quarter-final

Mittwoch, 6. Juli 2011

Endgültiges Aus für Stierkämpfe in Katalonien

Das katalanische Parlament hat heute das Verbot von Stierkämpfen in Katalonien ab 1. Januar 2012 ratifiziert. Ein Antrag auf Rücknahme des bereits früher ausgesprochenen Verbotes oder Verschiebung auf 2015 wurde vom Parlament mit überwältigender Mehrheit abgelehnt. Gleichzeitig wurde den Veranstaltern eine Entschädigung für die jetzt nicht mehr möglichen bereits vertraglich vereinbarten Stierkämpfe zugesprochen.

Siehe auch:
Katalonien's Stiere können aufatmen

Cataluña ratifica la prohibición de los toros y pagará las indemnizaciones en 2012

Dienstag, 5. Juli 2011

Feder macht Andalusien glücklich

Den "Feder" kennt in Andalusien bald jedes Kind, denn er ziert viele Strassenränder mit seinen Hinweisschildern. "Feder" ist der Regionalfonds der Europäischen Union und alle Projekte, die in Andalusien mit Mitteln dieses Fonds gefördert werden, werden auch entsprechend der Bevölkerung bekannt gemacht. Daher der große Bekanntheitsgrad. Dieses Jahr erhält die Provinz Sevilla 21 Millionen Euro.

Insgesamt werden die Gemeinden Andalusiens für 2012 mehr als 363 Millionen Euro aus dem europäischen Regionalfonds und dem europäischen Sozialfonds erhalten. Dies bedeutet eine Steigerung von 14% gegenüber dem Vorjahr.

Montag, 4. Juli 2011

Fessenheim hält die Bedrohungslage noch 10 Jahre aufrecht

Die französische nukleare Sicherheitsbehörde (ASN) ist bereit, dem Uralt-Atomkraftwerk Fessenheim im Elsass weitere 10 Jahre Lebenszeit zu gewähren. Die Entscheidung sei nach "reiflicher" Überlegung gefallen. Der Weiterbetrieb ist aber von Sicherheitsauflagen abhängig gemacht worden. So soll der Betonsockel unter der Reaktorkuppel verstärkt werden. Sie beträgt zur Zeit nur 1,5m (Fukushima: 8m). Zudem soll eine alternative Kühlungsquelle geschaffen werden.

Damit ist eigentlich nachgewiesen, dass das AKW erhebliche Sicherheitsmängel hat, warum läuft es dann weiter?

Nucléaire : l'ASN autorise Fessenheim-1 pour 10 ans

Sonntag, 3. Juli 2011

Großbritannien erleichtert Hunden die Einreise

Die britische Regierung teilt mit, dass ab 1. Januar 2012 nach Großbritannien eingeführte Hunde nicht mehr für 6 Monate in Quarantäne müssen. Die Entscheidung wird damit begründet, dass es inzwischen verbesserte Tollwut-Impfungen und -Behandlungsmethoden gäbe, so dass die entsprechende strenge Regelung aus dem 19. Jahrhundert aufgehoben werden könne. Von oben genannten Datum ab würden die gesetzlichen Regeln mit denen der anderen Länder der Europäischen Union harmonisiert, so dass es für Hundeinhaber leichter und billiger sein werde, mit ihren Hunden zu verreisen.



Pet quarantine rules to be relaxed from January 2012

Samstag, 2. Juli 2011

Tour de France beschäftigt 20.000 Polizisten

Nach Angaben des französischen Innenministeriums sind 20.000 Polizisten für Aufrechterhaltung der Ordnung bei der heute gestarteten Tour de France abgestellt. Das Innenministerium erwartet 15 Millionen Zuschauer am Rand der Straßen. Fahrzeuge der Polizei werden erstmals innerhalb der Begleitkolonne der Werbe-Fahrzeuge mitfahren. Der Grund dafür: Die Polizei will damit den Dialog mit der Bevölkerung fördern.


Tour de France 2011 : 20 000 gendarmes et policiers déployés sur la grande boucle

Freitag, 1. Juli 2011

Schottischer Ministerpräsident tröstet die Queen

Königin Elizabeth eröffnete heute in Edinburgh die 4. Legislaturperiode des schottischen Parlaments. Der schottische Ministerpräsident Alex Salmond, der die Unabhängigkeit Schottlands anstrebt, tröstete die Königin, dass durch die Unabhängigkeit die königliche Union des Jahres 1603 (regal union of 1603) nicht angetastet werde, auch wenn die parlamentarische Union mit England aufgelöst würde. Mit einem Wort: Sie dürfte auch weiterhin Königin der Schotten bleiben.

The Queen addressed the Scottish Parliament at the royal opening of its fourth session on 30 June 2011.