Montag, 10. Oktober 2011

Vulkan in El Hierro kurz vor dem Ausbruch

Die spanische Seenotrettungsdienst hat Boote und Badende aufgefordert einen Teil der Kanaren-Insel El Hierro zu verlassen. Die Situation hat sich inzwischen verschärft, aus dem Meer steigen Gase auf. An der Küste im Meer hebt sich das Magma vom Meeresboden in 2.000 m Tiefe bis zur Wasseroberfläche. Die Bevölkerung soll bisher nicht gefährdet sein.

Posible erupción submarina en El Hierro a 7 kilómetros de la costa

Sonntag, 9. Oktober 2011

Endlich: Bukarest bekommt eine Kläranlage

Ihr Bau war bereits in den 80er Jahren geplant worden, fertig wurde sie jetzt. Eine Kläranlage für die Stadt Bukarest. Bisher lief alles Abwasser ungeklärt in den Stadtfluss Dâmbovița, der die Stadt stinkend und verdreckt durchquert. Das Wassersystem von Bukarest wird von der Firma "Apa Nova" verwaltet. Die Kläranlage wurde mit Mitteln der europäischen Union gebaut.

Bucureștiul are stație de epurare a apelor uzate după 31 de ani de lucrări

Samstag, 8. Oktober 2011

Lateinamerika fürchtet schwächelnde Chinesen

Lateinamerika, das bisher von der Finanzkrise in Europa wenig betrofffen war, fürchtet jetzt doch eine Ansteckung. Die größten Gefahren werden im schwächelnden Dollar, der ansteigenden Inflation und in den Immobilienpreisen gesehen. Ebenfalls beunruhigt der Rückgang des Exports von Soja und Kupfer nach China. Dies wird so ausgelegt, dass die chinesische Wirtschaft an Schwung verliert und damit die Nachfrage nach Rohstoffen aus Lateinamerika zurückgeht.

América Latina: las exportaciones tiemblan ante la desaceleración China

Freitag, 7. Oktober 2011

Rumänischer Ministerpräsident erinnert Autobahnbauer an kommenden Winter

Rumäniens Ministerpräsident Emil Boc ist sauer. Sauer auf das Konsortium, das den Auftrag hat, die Autobahn Timişoara / Temesvar nach Arad zu bauen. Die Fertigstellung sollte zum Juni dieses Jahres erfolgen. Bis heute ist sie allerdings nur zu 80% fertig. "Das ist kein Kunstwerk. Ich bin ärgerlich, dass die Vertragsbedingungen und Fertigstellungstermine nicht korrekt eingehalten werden", erklärte Boc bei einem Baustellenbesuch und fügte hinzu: "Wartet ihr immer noch auf schöneres Wetter? Bald kommt der Winter!"

Premierul Boc, supărat foc pe constructorul autostrăzii Timişoara-Arad: Nu e o lucrare de artă. Cât mai vreţi vreme bună? Vine iarna!

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Madrid bekommt ein Müllproblem

Nachdem die Stadt Madrid ihre Belegschaft im Bereich Stadtreinigung und Müllbeseitigung um 1.000 Beschäftigte reduziert hat, gibt es immer mehr Stadtviertel, wo der Müll liegen bleibt. Die Vermüllung ist besonders stark in den Stadtvierteln Lavapiés, Vallecas, Quintana (Ciudad Lineal) und Usera. Dabei ist eine soziale Diskriminierung zu beobachten. In ärmeren Vierteln ist die Müllentsorgung zurückgegangen, während Vorzeigeviertel vorrangig bedient werden. Die Menschen in diesen Vierteln gehen inzwischen dazu über, den Müll in die Recycling-Container zu werfen.


La basura se acumula en las calles de Madrid

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Dilma auf Ahnensuche in Bulgarien

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff befindet sich zu einem 2-tägigen Staatsbesuch in Bulgarien. Der Besuch dient vor allem der Vertiefung der beiderseitigen Wirtschaftsbeziehungen. Auf dem Programm steht aber auch ein Besuch der Stadt Gábrovo, wo ihr Vater, Pedro Rousseff, geboren wurde, ein Treffen mit Verwandten und ein Gang durch das regionale Geschichtsmuseum unter dem Titel "Die bulgarischen Wurzeln von Dilma Rousseff".


Em visita à Bulgária, Dilma coloca flores no túmulo do soldado desconhecido

Britischer Premier als Schuldeneintreiber

Premierminister David Cameron fordert seine Landsleute bei Partei-Konferenz der Tories auf, keiner Untergangsstimmung nachzuhängen, obwohl er zugibt, dass auf Grund der schweren Krise die guten Zeiten noch lange nicht zurück kommen werden. Er fordert auf zum "can-do"-Optimismus. Aufatmenden Privathaushalten nimmt er aber sofort die Illusion mit dieser Mahnung: "Der einzige Weg aus der Krise führt über den Weg, dass die Schulden bezahlt werden. Das bedeutet, dass die Haushalte - alle von uns - ihre Kreditkartenschulden und Schulden in den Geschäften zu bezahlen haben".

David Cameron to urge households to pay off debts

Montag, 3. Oktober 2011

Spanier haben kein Geld für neue Autos

In den ersten 9 Monaten dieses Jahres wurden 623.926 neue PKW's in Spanien verkauft. Dies bedeutet gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr ein Rückgang von 20,7%. Die Neuzulassungen liegen damit etwa auf dem Niveau des Jahres 1993. Vertreter der Autoindustrie warenen, dass damit der Fahrzeugpark in Spanien der älteste in der Geschichte sein wird. Im kommenden Jahr könne der Marktanteil der über 10 Jahre alten Fahrzeuge  bei über 42% liegen.

Las ventas de coches caen un 1,3% en septiembre y deciende a niveles de 1993

Sonntag, 2. Oktober 2011

Takatoshi Ito setzt auf Intelligenz der Deutschen

Takatoshi Ito, ehemaliger Minister in Japan und Beisitzer beim IWF, jetzt Professor an der Universität Tokyo erklärte heute der spanischen Zeitung "La Vanguardia" auf die Frage "Warum müssen die Deutschen bereit sein, unsere Schulden zu bezahlen?" folgendes: "Wenn sie (die Deutschen) intelligent sind, dann tun sie es, denn wenn der Euro verschwindet, werden wir alle verlieren, aber diejenigen, die am meisten verlieren werden, werden die Deutschen sein. Und je mehr sie zögern, die Wirklichkeit zu akzeptieren und diese Enscheidung vorzunehmen, umso mehr wird es sie kosten. Und wenn sie sich jetzt nicht beeilen, dann ist es vermutlich zu spät, wenn endlich die Entscheidung gefallen ist.... Sie sollen nicht mehr warten!"



"Si es inteligente, Alemania pagará deuda española"

Samstag, 1. Oktober 2011

Rumänische Roma wollen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen

Heute haben sich die rumänischen Roma in Bukarest zu einem Kongress getroffen. Ziel ist es, eine eigenen Partei zu gründen, um das Potential von 500.000 Roma-Wahlstimmen für die eigenen Zwecke nutzen zu können. Ion Nicu, der Vizepräsident der Zivildemokratischen Allianz der Roma Rumäniens (Alianței Civice Democratice a romilor din România (ACDR)) und weitere Roma-Führer versprachen den Anwesenden mit der Parteigründung die Probleme, unter der sie täglich leiden, zu lösen. Es geht um den Mangel an Erziehung und Schulbildung, Fehlen von Arbeitsplätzen, das schlechte Bild der Roma im Ausland und die Zahlung von Steuern an den Staat.


Romii vor să intre și ei în Parlament. Credeţi că vor reuşi?