Montag, 29. November 2010
Katalonien bekommt einen neuen Präsidenten
Bei den gestrigen Wahlen in Katalonien hat die bürgerlich-konservative Partei CiU (Convergència i Unió) knapp die absolute Mehrheit erreicht. Sie wird die bisherige Koalition der Sozialisten (PSC) mit den linken Republikanern (ERC) und den Grünen (ICV) ablösen. Neuer Präsident wird Artur Mas. Er soll noch vor Ende des Jahres das Amt übernehmen. Überraschenderweise hat die neue gegründete Partei Solidaritat Catalana per la Independència (Katalanische Solidarität für die Unabhängigkeit) des ehemaligen Präsidenten des FC Barcelona, Joan Laporta, auf Anhieb 4 Sitze im katalanischen Parlament gewonnen.
Sonntag, 28. November 2010
In der Moldau-Republik wird gewählt
Heute finden in der Republik Moldau (Moldawien) vorgezogene Parlamentswahlen statt. Gewählt werden 101 Abgeordnete. Die Wahllokale sind von 7 bis 21 Uhr offen. An den Wahlen beteiligen sich 20 politische Parteien und 19 unabhängige Kandidaten. Politische Parteien müssen mindestens eine Sperrklausel von 4% der Wählerstimmen und unabhängige Kandidaten von 2% der Wählerstimmen überwinden, um in das Parlament zu kommen. Um 12:45 OZ Uhr lag die Wahlbeteiligung bei 22,46%.
Alegeri parlamentare anticipate în Moldova din 28 noiembrie 2010
Alegeri parlamentare anticipate în Moldova din 28 noiembrie 2010
Samstag, 27. November 2010
Autobahn Timişoara- Arad
In Westrumänien sind von der geplanten Autobahn von Timişoara / Temesvar nach Arad inzwischen 6 km asphaltiert. Insgesamt wird die Autobahn 32 Streckenkilometer haben. Gebaut wird sie von einem italienisch-spanischen Konsortium. Der Bau der Autobahn wird insgesamt 270 Millionen Euro kosten, von denen 200 Millionen über ein Darlehen der europäischen Entwicklungsbank finanziert werden. Die Autobahn gehört zum paneuropäischen Verkehrskorridor West.
Autostrada Timişoara-Arad are asfaltaţi 6 km din 32 km
Autostrada Timişoara-Arad are asfaltaţi 6 km din 32 km
Freitag, 26. November 2010
Fleisch von geklonten Tieren soll man gefahrlos essen können
Fleisch und Milch von geklonten Tieren und ihren Nachkommen soll man nach Ansicht des britischen Advisory Committee on Novel Foods and Processes (Britisches Kommittee für neue Lebensmittel und Verarbeitung) gefahrlos essen können. Es sei "unwahrscheinlich", dass von diesen Produkten eine Gefahr ausginge. Auf der Grundlage dieses Gutachtens wird die Food Standards Agency (Agentur für Nahrungsmittelstandards) im Dezember nach eingehender Diskussion dem zuständigen britischen Minister eine Stellungnahme übergeben.
Cloned meat is safe – hypothetically speaking
Cloned meat is safe – hypothetically speaking
Mittwoch, 24. November 2010
Seit 2 Wochen zittert der Vrancea-Graben
Im Vrancea-Graben der Südost-Karpaten bewegt sich seit 2 Wochen die Erde. Täglich gibt es kleinere Erdbeben. Gestern waren 4 Erdbeben im Ost-Rumänien spürbar. Das Institut für angewandte Erdbebenforschung Rumäniens teilt mit, dass dies kein Grund zur Beunruhigung sei. In etwa 2 bis 3 Tagen würden die Mini-Beben abklingen.
Siehe auch:
Bukarest mit Erdbeben-Ängsten
EXCLUSIV ONLINE Directorul Institutului de Seismologie: „Am avut 16 cutremure în ultimele două zile”. Află dacă e cazul să ne îngrijorăm
Siehe auch:
Bukarest mit Erdbeben-Ängsten
EXCLUSIV ONLINE Directorul Institutului de Seismologie: „Am avut 16 cutremure în ultimele două zile”. Află dacă e cazul să ne îngrijorăm
Montag, 22. November 2010
Ab 19. Dezember blitzschnell von Paris nach Barcelona
Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV wird ab 19. Dezember die nordostspanische Stadt Figueres mit Paris verbinden. In Figueres gibt es konventionelle spanische Anschlusszüge, die nach Barcelona weiterführen. Die Fahrzeit von Paris nach Barcelona wird damit von bisher 8 Stunden und 40 Minuten auf 7 Stunden und 25 Minuten verkürzt. Es wird 2 Züge täglich in jede Richtung geben.
El tren de alta velocidad París-Figueres circulará desde el 19 de diciembre
El tren de alta velocidad París-Figueres circulará desde el 19 de diciembre
Samstag, 20. November 2010
Basescu und Sarkozy geraten sich in die Haare
Zwischen der rumänischen und französischen Regierung scheint es zur Zeit eine erhebliche Miss-Stimmung zu geben. Dies manifestiert sich nach Ansicht der rumänischen Medien darin, dass der rumänischen Staatspräsident Traian Basescu mit dem französischen Staatspräsidenten beim derzeitigen NATO-Gipfel in Lissabon aneinder geraten ist. Bilder zeigen, dass die beiden im Moment nicht gut aufeinander zu sprechen sind. Der Hintergrund ist wohl, dass Frankreich den Schengenbeitritt Rumäniens im kommenden Jahr wegen der Roma-Problematik hintertreiben will. Beide Länder sind sich eigentlich freundschaftlich als Staaten der "Frankophonie" verbunden.
Siehe auch Blogbeiträge:
Europas Zigeuner als Sündenböcke
Rumänien ab März 2011 Schengenland?
Siehe auch Blogbeiträge:
Europas Zigeuner als Sündenböcke
Rumänien ab März 2011 Schengenland?
Freitag, 19. November 2010
Was Brasilianer für ein GalaxyTAB zahlen müssen
Nachdem Apple's iPad für Furore auf dem Computermarkt gesorgt hat, ist auch heute sein grosser Konkurrent, das Galaxy TAB der Firma Samsung auf den brasilianischen Markt gekommen. Während man in Deutschland für das Gerät zwischen 600 und 700 Euro hinblättern muss, mutet man den Brasilianern mehr zu: Der offizielle Kaufpreis liegt hier bei ca. 1.150 Euro. Billiger gibt es das Gerät nur mit einem teuren Telefonvertrag.
Die Brasilianer scheinen ja genügend Geld zu haben!
Concorrente do iPad, GalaxyTAB chega ao Brasil nesta sexta-feira
Die Brasilianer scheinen ja genügend Geld zu haben!
Concorrente do iPad, GalaxyTAB chega ao Brasil nesta sexta-feira
Montag, 15. November 2010
Deutschland leidet an Vettelsucht
Sebastian Vettel wurde gestern Weltmeister in der Formel 1. Seither scheint Deutschland vettelsüchtig zu sein. Die Schlagzeilen bejubeln den "Heppenheimer". Leider ist er das nicht mehr. Die drückende Steuerlast in Deutschland hat ihn in die Schweiz vertrieben. Er ist jetzt Thurgauer. In diesem Schweizer Kanton wird ihm jeder Wunsch von den Augen abgelesen, notfalls darf er auch im Naturschutzgebiet bauen. Statt Heppenheim beglückt Vettel mit seinem Geld nun die Gemeinde Kemmental in der Schweiz.
Donnerstag, 11. November 2010
Kotzen im Taxi kann teuer werden
In Barcelona musste vor kurzem eine Frau, der unwohl war, sich im Taxi übergeben. Sie verschmutzte dabei den Rücksitz. Der Taxifahrer hielt darauf sein Fahrzeug an, beschimpfte sie und forderte sie auf das Fahrzeug zu verlassen. Erst nach Zahlung von 100 Euro für die Reinigung setzte er die Fahrt fort. Die Überwachungsbehörde für die Taxibetriebe hat jetzt ein Verfahren gegen den Taxifahrer wegen Misshandlung eröffnet.
Cien euros por vomitar en un taxi
Cien euros por vomitar en un taxi
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