Mittwoch, 29. Juni 2011

Die Haie attackieren wieder Pernambuco's Strände

Heute morgen wurde am Strand von Recife / Pernambuco ein Surfer von einem Fisch angegriffen und am Bein verletzt. Man vermutet, dass es sich um einen Hai handelte. An der Stelle des Stadtstrandes war Surfen und Baden verboten. Es handelt sich um die 54. Attacke eines Hai's, die in Pernambuco registriert wurde. Die letzte Attacke ereignete sich am 7. September 2009.

Siehe auch:
Haie in Boa Viagem

Grande Recife // ataque Surfista é atacado por tubarão na praia do Pina

Dienstag, 28. Juni 2011

Tote müssen in Spanien bald nicht mehr sofort unter die Erde

Nach einem Gesetzesentwurf der spanischen Regierung müssen Tote nicht mehr innerhalb von 24 Stunden - die bisherige Regelung - beerdigt werden. Zudem soll die Wahl des Beerdingungsunternehmens spanienenweit freigestellt werden. Damit soll das Dienstleistungsgewerbe der Beerdigungsunternehmen dem Wettbewerb geöffnet werden. Das Beerdigungsgewerbe ist zwar sei 1997 liberalisiert, aber in der Praxis gab es sehr hohe Hürden für die Gründung neuer Unternehmen in der Branche.


El Gobierno elimina el plazo de 24 horas para enterrar a un fallecido

Freitag, 24. Juni 2011

Die spanische Fußball-Liga am Rand des Bankrotts

Millionen-Schulden, Clubs, die kurz vor dem Bankrott stehen oder ein Gerichtsverfahren wegen Nichtbezahlung von Spielergehältern am Hals haben und zuletzt auch von Streiks der Spieler bedroht werden. Dies ist die derzeitige Situation in der spanischen Profiliga, auch Liga der Stars (Liga de las estrellas) genannt. Zur Zeit belaufen sich die Schulden der spanischen Profi-Clubs auf 4 Milliarden Euro und 300 Spieler haben ihre Clubs verklagt, wegen Nichtbezahlung der Gehälter. Sogar die beiden Spitzenclubs Real Madrid und FC Barcelona sind zum Sparen gezwungen.


El fútbol español, bajo el peso de las deudas

Mittwoch, 22. Juni 2011

Weniger Staus an der Costa Brava

Ein berüchtigte Strecke mit Dauerstau ist die Straße zwischen  Palamós und Platja d'Aro an der Costa Brava. Heute um die Mittagszeit wurden 2 neue Spuren freigegeben. Damit hoffen vor allem die staugeplagten Wochenendausflüger, dass der Verkehr in Zukunft flüssig laufen wird. Es handelt sich um insgesamt 13 Kilometer Strecke. Die Erweiterung hat 88 Millionen Euro gekostet.

El nuevo acceso a la Costa Brava ya está abierto

Dienstag, 21. Juni 2011

Nach Rekord-Frühling droht Spanien ein Rekord-Sommer

Der spanische Wetterdienst hat mitgeteilt, dass der diesjährige Frühling (März bis Mai) der heisseste 1951 war. Der meteorologische Sommer, er gestern begonnen hat, hat in Spanien mit Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad bereits seine Zähne gezeigt. Für das Wochenende wird brütende Hitze vorhergesagt. Nach Prognose des Wetterdienstes wird der Sommer heisser werden als üblich, vor allem im Süden und Osten des Landes.


El verano de 2011 será más cálido de lo normal

Montag, 20. Juni 2011

Äquatorialguinea belästigt ZDF

 Die Sicherheitsbehörden des Staates Äquatorialguinea haben vor kurzem ein Kamerateam des ZDF für mehrere Stunden festgehalten und aufgenommenes Filmmaterial zerstört. Es handelt sich um den Journalisten Jörg Brase, den Kameramann Michael Berger und den Assistenten Stanley Orario. Die Festnahme erfolgte durch Agenten der Sicherheitspolizei während der Filmaufnahmen zu einem Konzert im französischen Kulturzentrum von Malabo. Die Sicherheitsleute beschlagnahmten auch Aufnahmen eines Interviews mit einem Rechtsanwalt für Menschenrechtsangelegenheiten. Das Team soll offiziell akkreditiert gewesen sein und wollte einen Bericht über Frauenfußball und die allgemeine Lage in Äquatorialguinea drehen.

CPJ condamne les misères faites à une équipe allemande de TV en Guinée Equatoriale

Sonntag, 19. Juni 2011

Sozialschmarotzer mit Ferrari und Privatflugzeug

Die bekannte argentinischen Menschenrechtsorganisation der "Madres de Mayo" (Mütter vom Mayo-Platz") erlebt zur Zeit einen heftigen Skandal. Der Generalsekretär der Organisation, Sergio Schoklender, 53 Jahre alt, war bereits sei längerem bekannt für sein luxuriöses Leben. Er hatte ein Privatflugzeug, einen Ferrari und eine Yacht auf dem Rio de la Plata. Viele wussten das, aber erst jetzt kam es zum Skandal.  Die argentinische Regierung hatte die Vereinigung mit hohen Geldzuschüssen unterstützt. Die amtierende Präsidentin Hebe, 82 Jahre alt, hatte den Generalsekretär jahrelang ohne Kontrolle wirken lassen. Jetzt ermittelt die Justiz gegen Schoklender  wegen Geldwäsche und anderer Delikte.

Las Madres de Mayo no son intocables

Samstag, 18. Juni 2011

Längste und breiteste Brücke Europas in Bukarest eingeweiht

Ab 10 Uhr heute morgen dürfen die Bukarester und Bukaresterinnen die neueste Brücke der Stadt, den "Pasajul Basarab" zu Fuß erleben. Für heute ist die Einweihung der Brücke, eine Überführung, vorgesehen. Die Brücke soll die längste und breiteste Überführung Europas sein. Es handelte sich um das bisher umfangreichste städtische Infrastrukturprojekt in Rumänien. Die Brücke ist im erdbebengefährdeten Bukarest auf ein Erdbeben bis zur Stärke von 7 Grad auf der Richterskala ausgelegt.

Pasajul Basarab a fost inaugurat. Podul este cel mai lat şi cel mai lung din Europa

Donnerstag, 16. Juni 2011

Spannungen zwischen Bukarest und Budapest

Der rumänische Aussenminister Baconschi beabsichtigt den ungarischen Botschafter in Budapest vorzuladen, damit dieser die Äusserungen des ungarischen Vize-Premierministers Zsolt Semjen zur geplanten Neustrukturierung der rumänischen Landkreise erläutere. Semjen hatte erklärt, dass die geplanten territorialen Änderungen unakzeptabel für die "ethnische Landkarte" Rumäniens seine. Das Ganze laufe auf anti-ungarische Maßnahmen wie zu Ceasescus's Zeiten hinaus.

Siehe auch:
Rumänien will sich neu organisieren

Vicepremierul Ungariei: Reorganizarea României schimbă harta etnică. Baconschi cere explicații

Mittwoch, 15. Juni 2011

Die "Indignados" belagern das katalanische Parlament

Die neue spanische Bewegung der "Indignados" (Empörten), auch "Movimiento 15-M" genannt, hat heute den Zugang zum katalanischen Parlament im Zentrum von Barcelona belagert. Die Regierungsmitglieder mussten in Hubschraubern zum Parlament gebracht werden. Politiker und Abgeordnete wurden von der Menge beschimpft. Der katalanische Präsident Artur Mas erklärte, dass die "Indignados" mit ihrer Aktion die rote Linie überschritten hätten und kündigte für heute Nachmittag einen großangelegten Polizeieinsatz an. Auf der Tagesordnung des Parlaments standen heute Entscheidungen über den Haushalt Kataloniens. Die "Indignados" hatten vehement gegen die vorgesehenen Kürzungen protestiert.


Artur Mas acusa a los indignados de "haber traspasado las líneas rojas"