Mittwoch, 31. August 2011

Brasilianischer Senat will Entwaldung geschützter Waldgebiete für Fußball-WM erlauben

Der Senator Luiz Henrique da Silveira (PMDB-SC), Berichterstatter der Kommission für Verfassung und Justiz, für den Gesetzesentwurf des Abgeordnetenhauses zur Schaffung eines neuen brasilianischen Wald-Gesetzbuches, hat in seinen Bericht die Möglichkeit zu einer Reduzierung der geschützten Waldgebiete zugungsten des Baus von Fußballstadien für die WM 2014 vorgeschlagen. Er wird diesen Vorschlag heute vor der Kommission vertreten. Auch die Olympiade in Rio de Janeiro soll bei der Reduzierung berücksichtigt werden.



Código Florestal: CCJ discute liberar desmate para obras da Copa

Dienstag, 30. August 2011

Die älteste Frau der Welt ist Brasilianerin

Die Organisation "Survival International" hat mitgeteilt, dass in Brasilien die älteste Frau der Welt lebt. Sie heißt Maria Lucimar Pereira, soll 124 Jahre alt sein und dem Indio-Volk der Kaxinawá angehören. Sie lebt in der Nähe der brasilianisch-peruanischen Grenze. Laut ihrer brasilianischen Geburtsurkunde ist sie am 3. September 1890 geboren.

ONG afirma ter localizado no Brasil mulher mais velha do mundo

Freitag, 26. August 2011

Aversion gegen Kinder in Spanien?

In Bilbao hat ein Restaurant ein Schild an die Tür gehängt, dass Kindern den Zugang verbietet, egal, ob sie allein kommen oder in Begleitung von Erwachsenen. Die Einstellung der Restaurantbesitzer scheint in Bilbao nicht einmalig zu sein. Die Vereinigung kinderreicher Familien "Hirukide" teilt mit, dass Verbote dieser Art bereits gängiger Brauch in den Hotels der Stadt seien. Die Vereinigung sieht keine Aussichten gegen diese Art von Verboten vorzugehen, da es im Baskenland keine Vorschriften gibt, die den Zugang zu Restaurants und Bars regelt.



Primeros restaurantes libres de 'niños' en Bilbao - Publico.es

Mittwoch, 24. August 2011

Wortkarges libysches Volksbüro teilt mit

Die Webseite der libyschen Botschaft  informiert heute:
"Sehr geehrte Besucher,
das Libysche Volksbüro Berlin informiert Sie, im Rahmen der aktuellen Geschehnisse,
dass Sie bitte in dringenden Fällen einen Termin vor dem Besuch der Botschaft vereinbaren müssen.
Unter folgender Rufnummer: 030 20059624
Gerne empfängt die Botschaft Ihr Schreiben unter Fax Nr. 030 20059698
Das Libysche Volksbüro bittet für diese Maßnahme um Verständnis."

http://www.libyschebotschaft.de/


Dienstag, 23. August 2011

Rumänen lieben bulgarische Autonummern

In Rumänien fahren immer mehr Autos mit bulgarischen Autokennzeichen. Grund dafür ist, dass die Erstzulassungssteuer in Bulgarien wesentlich niedriger liegt wie in Rumänien. So zahlt man in Rumänien für die Erstzulassung eines Fahrzeugs aus dem Jahre 2005 eine Steuer in Höhe von 2.500 Euro, während man in Bulgarien nur 900 Euro dafür zahlen muss.  Die rumänische Polizei will jetzt bulgarische Kennzeichen nur noch für die Dauer von 90 Tagen erlauben. Als Grund dafür wird angeführt, dass Autos mit bulgarischen Kennzeichen bei Unfällen "nur schwer zu identifizieren" seien.

Poliţia Română: Mașinile înmatriculate în Bulgaria vor fi tolerate doar 90 de zile pe an

Montag, 22. August 2011

4.000 wollen in Brasilia ihr Zelt aufschlagen

Ab heute wollen 4.000 Landarbeiter ein Camp in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia einrichten. Es soll der Beginn der Nationalen Kampftage für die Agrarreform einleiten. Die Landarbeiter wollen während eine Woche ihre Zelt im Zentrum von Brasilia aufschlagen. Unter anderem wollen sie gegen die Schließung von 24.000 Landschulen in Brasilien protestieren und  Fortschritte bei der Enteignung unproduktiven Landes kämpfen.

Sonntag, 21. August 2011

Schweiz führt Guillotine für deutsche Studenten ein

Ab sofort gelten für Deutsche verschärfte Aufnahmebestimmungen an Schweizer Unis. Deren Rektoren haben einen Numerus Clausus abgesegnet: Nur die besten sollen in die Schweiz kommen. Der Züricher Tagesanzeiger bezeichnet dies als  Noten-Guillotine für deutsche Studenten. Die Schweizer Universitäten führen auf das im September beginnende Herbstsemester Zulassungsbeschränkungen für Deutsche ein. Neu müssen diese auch von einer deutschen Hochschule zugelassen sein. Für alle anderen deutschen Bewerber gilt ab sofort eine Noten-Guillotine.

Noten-Guillotine für Deutsche an Schweizer Unis

Samstag, 20. August 2011

Ratzinger I.

Für die Spanier scheint der Papst nur nebenbei den Namen "Benedicto XVI" zu haben, denn mehrheitlich wird er in den spanischen Medien nur als "Ratzinger" bezeichnet. So heißt eine Schlagzeile "Benedicto XVI en España, Ratzinger en la Puerta del Sol", Benedikt XVI in Spanien, Ratzinger an der Puerta del Sol. Er tritt hier also gleichzeitig und an verschiedenen Orten mit verschiedenen Namen auf! Die Bezeichnung "Ratzinger" wird nicht nur von kirchenkritischen Kreisen verwendet, sondern auch durchaus dem Katholizismus zugeneigten Medien.


Ratzinger: «¡Málaga, muy buen vino!»

Donnerstag, 18. August 2011

Kardinal Rouco erwartet Heiratsboom durch Weltjugendtag

Gegenüber dem Radiosender Cope erklärte, der Kardinal und Präsident der spanischen Bischofskonferenz, Antonio María Rouco Varela, dass es ihm gefallen würden, wenn durch den katholischen Weltjugendtag in Madrid 500.000 Eheschließungen zustande kämen. Zudem ist er überzeugt, dass es zehntausende von Berufungen geben wird. Damit meint er wohl, dass durch das Treffen bei vielen Jugendlichen eine endgültig Konkretisierung der christlichen Berufung ergeben werde. Vor allem männliche Jugendliche seien zu lau, sie sollten endlich "Ja" zu Christus sagen und Priester werden.

Siehe auch:
Greiser Kirchenfürst klammert sich an die Macht

Rouco Varela desearía que de la JMJ salieran 500.000 matrimonios y decenas de miles de vocaciones

Mittwoch, 17. August 2011

Jugendlicher Papstpilger von leblosem Stier verletzt

Aus allen Teilen der Welt eilen pilgersüchtige Jugendliche zum katholischen Weltjugendtag nach Madrid. Zwei davon schafften es bis Pamplona, wo sie das Denkmal für den Strassen-Stierkampf - dargestellt sind mehrere Stiere mit scharfen Hörnern - für dermassen spannend hielten, dass sie für ein Foto auf die Stiere kletterten. Einer fiel dabei herunter und verletzte sich an einem Horn. Sein Freund fiel in Ohnmacht als er seinen Begleiter bluten sah. Beide wurden im Krankenhaus von Navarra verarztet.



Un peregrino corneado por una estatua - Publico.es